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Medienrecht Drucken

Wahlpflichtkurs Medienrecht

Fragen
Darf in einer Reportage über eine Fernsehansagerin gesagt werden, sie sehe aus wie eine ausgemolkene Ziege? Darf eine Foto von Caroline von Monaco, das sie mit einem Freund im Hinterzimmer eines bekannten Restaurants zeigt, gegen ihren Willen erscheinen? Darf ein Bild von Harald Schmidt beim Einkaufen veröffentlicht werden und wie ist die Rechtslage, wenn seine Kinder dabei sind? Kann der Adoptivsohn von Gustav Gründgens die Veröffentlichung eines Roman verhindern, der die Karriere eines ehrgeizigen, talentierten aber opportunistischen Schauspielers mit z.T. sehr intimen Details ohne Namensnennung darstellt?

Ziel
Diese und andere Fragen stellen sich in der Praxis von Verlagen und werden im Laufe der Kursarbeit natürlich auch beantwortet. Primär ist das Ziel dabei nicht, Fälle endgültig zu lösen, sondern vielmehr eine Sensibilität für Rechtsprobleme im Medienbereich und Strukturen zur Lösung derselben zu entwickeln.

Inhalte
Die Kommunikationsfreiheitsrechte des Grundgesetzes und die öffentliche Aufgabe der Massenmedien, Schutz der Persönlichkeit und der persönlichen Ehre (Abbildungsschutz), Sonderrechte der Massenmedien (z.B. Auskunftsanspruch und Zeugnisverweigerungsrecht), Namens-, Marken-, Urheberrecht u.a. Wo es sich anbietet wird dies natürlich auch auf die Rechtsprobleme bezogen, die sich aus der elektronischen Kommunikation ergeben.

Methode
Die Strukturen und Prüfschemata werden anhand realer Fälle und den entsprechenden gesetzlichen Grundlagen erarbeitet.
 
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